Im
modernen Leistungstraining ist die Regeneration fast genauso bedeutsam wie das
Training selbst. Eine geordnete Regeneration hilft, die Belastung besser zu
verarbeiten und ermöglicht eine baldige Wiederbelastung. In der
Regenerationszeit wird dem Organismus die Chance gegeben, sich den
Belastungsreizen anzupassen. Die hauptsächlichen funktionellen Umbauten im
Organismus, aus denen eine Steigerung der Leistungsfähigkeit resultiert, gehen
zum größten Teil nicht während der Trainingsarbeit, sondern in der
Regenerationsphase vor sich.
Training bedeutet, daß nach unvollständiger Regeneration (Wiederherstellung)
die erneute Belastung erfolgt. In ihrer Addition ist die unvollständige Regeneration
zugleich die Voraussetzung dafür, daß sich der Organismus der Belastung anpaßt.
Nach der Belastung kehren die beanspruchten Funktionssysteme (z.B.
Herz-Kreislauf-System, Bewegungsapparat) in zeitlich unterschiedlicher Folge
zum Ausgangszustand zurück.
Der Regenerationsprozess (Wiederherstellung des Ausgangszustandes) ist von
verschiedenen Faktoren abhängig: vom Alter, der persönlichen
Erholungsfähigkeit, der zugeführten Ernährung, vom eigenen Trainingszustand,
von der Intensität und Dauer der erfolgten Belastung usw. Ein gut
trainierter Ausdauersportler kann sich nach einem intensiven Training innert 24
h oder weniger voll regenerieren, während ein Gelegenheitssportler 48 h oder
mehr dafür benötigt.
Die
Ernährung ist für Sportler ein wichtiges Element, um die sportliche
Leistungsfähigkeit zu beeinflussen. Neben der Ernährung spielen Training,
Motivation und körperliche Konstitution wesentliche Rollen. Deshalb ist eine normale,
ausgewogene Ernährung sowohl für Profi- als auch für Leistungssportler die
Grundlage.
Die mit der Nahrung aufgenommenen Kalorien in Form von Nährstoffen werden im
Körper als Treibstoff genutzt und verbrannt. Die benötigte Energie wird dem
Körper in Form von Kohlenhydraten, Fett und Proteinen zugeführt.
Die Hauptenergiequelle für die Muskeln während kurzer und mittlerer sportlicher
Betätigungen sind Kohlenhydrate – sie sind auch der einzige Kraftstoff für das
Gehirn. Vor allem komplexe Kohlenhydrate sind wichtig, da sie dem Körper
anhaltend mit Energie versorgen. Auch Fett liefert dem Körper Energie.
Ausserdem spielen Fette in zahlreichen Stoffwechselprozessen eine entscheidende
Rolle. Der Fettanteil der Nahrung sollte jedoch nicht mehr als 25% ausmachen
und aus einfach und mehrfach ungesättigten Fetten bestehen (z. B. hochwertige
Öle, Nüsse oder Lachs).
Das Gesamtbild von Sportverletzungen unterscheidet sich erheblich
von Verletzungen, wie sie etwa im Straßenverkehr oder bei
Arbeitsunfällen vorkommen. Je nach Belastung und Risiko sind bestimmte
Verletzungen für bestimmte Sportarten typisch.
Man
unterscheidet zwischen endogene Verletzungen, die sich der Sportler ohne äußere Einwirkung zuzieht,
zum Beispiel durch fehlerhaftes Training oder Überanstrengung im
Wettkampf und exogene Verletzungen, die dem Sportler zum Beispiel in der sportlichen
Auseinandersetzung vom Gegner zugefügt werden.
Die häufigsten
Verletzungen sind Prellungen und Verstauchungen (35,5%). Es folgen
Knochenbrüche und Verrenkungen (28,4%), sowie Verletzungen von
Sehnen, Bändern und Muskeln(22,5%).
Zur
Prophylaxe ist die sportliche Betätigung dem körperlichen
Allgemeinzustand anzupassen. Gymnastische Übungen, das sogenannte
Aufwärmen, vor Training und Wettkampf vermindern die
Verletzungsgefahr. Bei zahlreichen Sportarten ist eine angemessene
Ausrüstung von großer Bedeutung, zum Beispiel beim Inlineskaten
Sturzprotektoren.